Sonntag, 11. September 2011

Spendenaufruf:

Das Projekt Centro German Frers ist auf die Mitarbeit von Freiwilligen angewiesen, kann sich jedoch aufgrund seiner wirtschaftlichen Lage nur bedingt an der Finanzierung des Dienstes beteiligen. Leider stehen auch von staatlicher Seite nur wenige Mittel zur Verfügung. Einen Teil der anfallenden Kosten übernimmt die Landeskirche. Darüber hinaus ist es notwendig, dass ich einen Unterstützerkreis aufbaue, der insgesamt einen Betrag von 150 € monatlich in einen Fond einbezahlt.
Ich werde Sie dabei mit regelmäßigen Berichten über meine Arbeit und meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Wenn Sie sich für eine einmalige oder montaliche Spende entscheiden, wäre es gut wenn sie mir ihre Adresse zukommen lassen, damit ihnen meine Berichte zugeschickt werden können. Ab einem Betrag von 200 € erhalten sie zum Jahresende eine Spendenquittung (bei Beträgen unter 200 € akzeptieren die Finanzämter auch die Vorlage eine Kontoauszuges). Auf Wunsch erhalten Sie auch bei Beträgen unter 200 € eine Spendenbescheinigung.
Im Voraus schon ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Meine Einsatzstelle

Meine Einsatzstelle ist das Centro German Frers, ein Kindertageszentrum der deutschen evangelischen Gemeinde Argentiniens. In das Tageszentrum kommen zurzeit  27 Kinder aus sozial benachteiligten Familien, häufig aus Elternhäusern mit häuslicher Gewalt oder Alkoholismus der Eltern.
An das Tageszentrum ist ein Hostel angeschlossen, in welchem auch Wochenend- und Ferienfreizeiten angeboten werden.
Die Kinder werden nach der Schule mit einem Bus zum Tageszentrum gebracht. Im Centro bekommen die Kinder Essen, es wird mit ihnen gespielt und gelernt. Sie bekommen eine Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe. Das ist auch ein Großteil meiner Aufgaben, mit den Kindern zu spielen und zu lernen. Ein anderer Teil meines Aufgabengebietes ist die Pflege des Geländes und der Gebäude sowie ein paar Büroarbeiten.

Samstag, 3. September 2011

Erster Bericht

Am 11. August bin ich in Buenos Aires angekommen. Der Direktflug mit Lufthansa war sehr angenehm auch wenn ich nicht gut und nur sehr wenig geschlafen habe, aber es kamen gute Filme. Wir sind in Deutschland um 10:50 Uhr losgeflogen und kamen um kurz nach 7 in Buenos Aires an. Dort wurden wir am Terminal von Ricardo abgeholt. Ricardo ist ein Mitarbeiter der Kirche in Argentinien, der sich hier auch um uns kümmert und auch das Seminar leitet. Anschließend sind wir mit Taxis und Bus ins ISEDET(Die evangelische theologische Fakultät in Buenos Aires) gefahren. Im ISEDET  waren wir auch die ersten zwei Wochen während des Sprachkurses untergebracht. Der erste Tag war etwas anstrengen weil wir kurz nach unserer Ankunft und einem sporadischen Mittagessen aus dem Supermarkt schon in verschiedene Projekte in Buenos Aires gefahren sind. Ich besuchte das La Paloma, es ist ein Kindertageszentrum und das Partnerprojekt des Centro German Frers (in dem ich arbeite). Um zum Projekt zu kommen sind wir eine Stunde mit dem Bus gefahren und haben schon einiges von Buenos Aires gesehen. Im Laufe der 2 Wochen Sprachkurs und Seminar haben wir auch noch einige andere Stadtteile gesehen. Palermo, der Hafen und das Regierungsviertel (Montserrat) haben mir sehr gut gefallen. Wir haben auch den Präsidentenpalast (Casa Rosada) besucht und haben einen Ausflug in das ESMA gemacht, dort wurden während der Militärdiktatur 30000 Menschen gefangen gehalten, verhört und gefoltert. Fast alle der Gefangen sind für immer verschwunden, sie wurden aus einem Flugzeug ins Meer geworfen. Insgesamt gingen die ersten 2 Wochen sehr schnell um.

Hallo Zusammen,

nun habe ich mich doch dazu entschlossen eine Blog zu machen. Für alle die mich nicht kennen bzw. noch nicht wissen wie ich meine nächsten 12 Monate verbringen werde: Ich heiße Tobias und mache für 12 Monate einen Freiwilligendienst in Argentinien, genauer im Centro German Frers in Baradero. Die ersten Berichte werden in den nächsten Tagen kommen.